Marktbericht 2026: Pulheimer Immobilienmarkt gewinnt wieder an Dynamik
Laufenberg Immobilien hat den aktuellen Immobilienmarktbericht 2026 für Pulheim sowie die umliegenden Städte Frechen und Hürth veröffentlicht. Die Analyse zeigt: Nach einer Phase rückläufiger Entwicklungen ist der Immobilienmarkt wieder gefestigt. Die Kauf- und Mietpreise steigen erneut leicht an, während die Bodenrichtwerte erstmals unverändert bleiben. Die aktuellen Zahlen von Laufenberg Immobilien deuten damit auf eine zunehmende Stabilisierung des Marktes hin.
Kaufpreise in Pulheim ziehen wieder an
Im Jahresvergleich 2025 zu 2024 ist der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnimmobilien in Pulheim um rund ein Prozent gestiegen – von 3.917 Euro auf 3.960 Euro. Nachdem die Preise seit dem Höchststand im Jahr 2022 (4.521 Euro/m²) spürbar nachgegeben hatten, ist dies der erste leichte Anstieg seit der Korrekturphase. Insgesamt liegt das Preisniveau aktuell noch rund 12,4 Prozent unter dem Höhepunkt, steigt aber wieder langsam an.
„Wir beobachten, dass sich der Immobilienmarkt in Pulheim wieder spürbar belebt“, sagt Sarah Bredt, Immobilienkauffrau bei Laufenberg Immobilien. „Viele Kaufinteressenten haben sich inzwischen auf das aktuelle Zinsniveau eingestellt. Entscheidungen, die zunächst aufgeschoben wurden, werden jetzt wieder aktiv getroffen. Gleichzeitig treten Interessenten deutlich informierter und mit konkreteren Vorstellungen an uns heran.“
Mietpreise legen deutlich zu
Auch die Mietpreise in Pulheim ziehen weiter an. Sie sind innerhalb eines Jahres durchschnittlich um rund 4,3 Prozent gestiegen – von 12,43 Euro auf 12,97 Euro pro Quadratmeter. Die Entwicklung verläuft kontinuierlich. Grund dafür bleibt die hohe Nachfrage nach Wohnraum bei gleichzeitig begrenztem Angebot – ein Trend, der sich nachhaltig auf das Mietpreisniveau auswirkt.
So entwickeln sich die Preise in Frechen und Hürth
Ein Blick auf die umliegenden Städte zeigt ähnliche Entwicklungen: Auch in Hürth gibt es einen Preisanstieg. Mit 3.916 Euro pro Quadratmeter sind die Preise im Vergleich zum Vorjahr um etwa 2,4 Prozent gestiegen (3.823€/m² in 2024). In Frechen zeichnet sich dahingegen ein minimaler Preisrückgang ab: Hier sinkt der durchschnittliche Quadratmeterpreis von 3.946 auf 3.943 Euro. Gleichzeitig legen die Mietpreise in beiden Städten deutlich zu, jeweils um mehr als fünf Prozent.
Bodenrichtwerte bleiben stabil
Eine neue Entwicklung zeigt sich bei den Bodenrichtwerten: Diese bleiben in Pulheim, Frechen und Hürth erstmals im Vergleich zum Vorjahr unverändert. In Pulheim liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert bei 560 Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Werte werden im Zentrum sowie im nördlichen Stadtgebiet mit bis zu 670 Euro erreicht, während Stommelerbusch mit rund 400 Euro zu den günstigeren Lagen zählt.
Auch in Frechen (Ø 504 Euro/m²) und Hürth (Ø 489 Euro/m²) zeigt sich ein stabiles Niveau. Spitzenwerte liegen hier bei bis zu 730 Euro in Frechen-Königsdorf sowie rund 720 Euro in Hürth-Efferen. Insgesamt sind die Bodenrichtwerte im Vergleich zu 2024 nur leicht gestiegen, verharren nun aber erstmals auf einem konstanten Niveau.
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