Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für mein Haus?

Sie denken angesichts der steigenden Energiepreise darüber nach, selbst Strom zu erzeugen? Dann haben Sie sich sicherlich bereits gefragt: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für mein Haus? Im folgenden Beitrag erfahren Sie deshalb unter anderem, wie Ihnen das Solarkataster NRW bei der Beantwortung hilft.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für Sie?

Bei der Frage “Lohnt sich eine Photovoltaikanlage?“, spielen zwei Aspekte eine Rolle: der Umweltschutz und die finanzielle Ersparnis. Möchten Sie etwas für die Umwelt tun, ist eine Photovoltaikanlage definitiv eine gute Idee. Was die Wirtschaftlichkeit angeht, ist die Antwort nicht ganz so einfach. Denn wie viel Strom Sie auf Ihrem Dach erzeugen können, hängt von verschiedenen Faktoren wie der Ausrichtung oder der Größe der Dachfläche ab.

Konkrete Daten und Berechnungen zu Ihrem Haus liefert Ihnen das Solarkataster NRW. Hier finden Sie mit wenigen Klicks unter anderem heraus, wie leistungsstark eine Anlage auf Ihrem Dach sein kann, wie viele Kilowattstunden Sie etwa pro Jahr erzeugen würden und wie hoch der Gewinn nach 20 Jahren vermutlich ist. Indem Sie einzelne Angaben ändern – beispielsweise die Größe der Anlage oder eines Lithium-Ionen-Speichers – können Sie prüfen, welche Variante für Sie am passendsten ist.

In folgendem Video zeigt Ihnen Dr. Alfred Laufenberg ausführlich, wie die Berechnung mithilfe des Solarkatasters funktioniert. Probieren Sie es aus: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für Ihr Haus?

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage bei hohem Eigenverbrauch mehr?

Möglichst viel des selbst erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen, ist absolut empfehlenswert. Denn Sie zahlen pro Kilowattstunde mehr für Strom aus dem Netz, als Sie für das Einspeisen erhalten. Bei einer typischen Photovoltaikanlage können Sie etwa 30 Prozent des erzeugten Stroms direkt selbst verbrauchen. Bauen Sie einen zusätzlichen Speicher ein, ist es möglich, bis zu 70 Prozent für den Eigenbedarf zu nutzen. Dennoch machen Sie Ihre Photovoltaikanlage wirtschaftlicher, wenn Sie zusätzlich den nicht genutzten Strom in das öffentliche Netz leiten. Nehmen Sie Ihre Anlage erst im Jahr 2023 in Betrieb, entfällt für Sie eine technische Vorgabe: Sie dürfen mehr als 70 Prozent der Photovoltaik-Nennleistung in das öffentliche Netz einspeisen.

Am 30. Juli 2022 ist eine neue Version des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Kraft getreten. Darin ist geregelt, dass die Betreiber von Neuanlagen bis 10 kWp bei Teileinspeisung pro Kilowattstunde 8,2 Cent erhalten (zuvor 6,23 Cent). Der Vergütungssatz gilt für das Jahr der Inbetriebnahme sowie 20 weitere Kalenderjahre. Aber: Ab Ende 2023 soll die Vergütung halbjährlich wieder um ein Prozent sinken. Nehmen Sie Ihre Photovoltaikanlage also erst 2024 in Betrieb, erhalten Sie weniger als 8,2 Cent pro Kilowattstunde.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage durch staatliche Förderung?

Die KfW-Bank unterstützt Sie mit einem zinsgünstigen Darlehen bei der Finanzierung Ihrer Photovoltaikanlage. Unter bestimmten Bedingungen sind im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) auch Zuschüsse möglich. Allerdings müssen Sie sich für eine der beiden Fördermöglichkeiten entscheiden. Zusätzlich gibt es regionale Fördermöglichkeiten. Sprechen Sie diesbezüglich am besten Energieberater oder Klimaschutzmanager an.

Photovoltaik-Anlage im Garten

Sie können auf Ihrem Dach keine Photovoltaikanlage installieren? Dann bietet Ihnen das Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die Möglichkeit, auf Ihren Garten auszuweichen.  Sie können auch hierfür Förderungen erhalten, wenn Ihre Photovoltaikanlage maximal 20 Kilowatt Leistung erbringt. Allerdings müssen Sie unter anderem nachweisen, dass Ihr Dach nicht geeignet ist. Jedoch wurde bislang nicht hinreichend definiert, wann ein Dach als nicht geeignet gilt. Außerdem gilt das Baurecht. Es kann also eine Baugenehmigung der Gemeinde notwendig sein.

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Foto: stock.adobe.com – anatoliy_gleb

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