Immobilienverkauf: Warum der richtige Angebotspreis so wichtig ist

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Die Frage nach dem Preis – zweifelsohne eine der wichtigsten beim Immobilienverkauf. Verständlicherweise möchte niemand zu günstig verkaufen. Ist es nicht also klug, den Preis erstmal etwas höher anzusetzen und ausreichend Verhandlungsspielraum zu kalkulieren? „Runtergehen“ können Sie schließlich immer noch.

„Nein“, antwortet Dr. Alfred Laufenberg, Geschäftsführer von Laufenberg Immobilien knapp und klar. „Damit verbrennen Eigentümer ihre Immobilie regelrecht auf dem Markt.“ Denn liegt der Angebotspreis deutlich über dem tatsächlichen Marktwert, gibt es in der Regel nur wenige Anfragen. Und die sind meist nicht ernst gemeint. „Wer gerade erst mit der Suche nach seiner Traumimmobilie begonnen hat, orientiert sich erstmal auf dem Markt und sieht sich viel an, ist aber noch nicht zu einer Entscheidung bereit“, erklärt Dr. Alfred Laufenberg.

Die Immobilie ist also weiterhin in den Immobilienportalen zu finden. Ernsthafte Interessenten beobachten den Markt aufmerksam und merken, dass es Schwierigkeiten beim Verkauf gibt. Die Folge: Sie geben Angebote ab, die deutlich unter dem gewünschten Preis und sogar unter dem Marktwert liegen.

Wie sich ein zu hoher Startpreis auf das Ergebnis und die Vermarktungsdauer auswirkt, zeigt eine empirische Studie, in der 1.000 Immobilienverkäufe analysiert wurden. Wer seine Immobilie fünf Prozent über dem Marktwert anbietet, muss bereits mit einem Vermögensverlust von einem Prozent rechnen. Bei einem Startpreis, der zehn Prozent über dem Marktwert liegt, beträgt der Verlust bereits 3,5 Prozent. Wer 20 Prozent aufschlägt, muss mit einem Verlust von 15 Prozent rechnen. Zudem zieht sich der Verkaufsprozess mit steigendem Preis zeitlich immer mehr in die Länge. Immobilien werden zum sprichwörtlichen Ladenhüter.

Bild 1: Die Studie zeigt: Je höher der Startpreis über dem tatsächlichen Marktwert liegt, desto länger dauert die Vermarktung und desto geringer ist der erzielte Preis.

Bild 2: Wer mit einem deutlich zu hohen Preis an den Markt geht, riskiert erhebliche finanzielle Verluste.

„Wir waren von den Ergebnissen der Studie nicht überrascht“, sagt Dr. Alfred Laufenberg. „Sie entspricht vollkommen unseren Erfahrungen aus 26 Jahren im Immobiliengeschäft.“ In Beratungsgesprächen mit Eigentümern erleben der Immobilienmakler und ihr etwa 30-köpfiges Team regelmäßig Extreme. „Einige Besitzer schätzen den Wert ihrer Immobilie deutlich zu niedrig ein, andere viel zu hoch“, so Dr. Alfred Laufenberg. „Aktuell sind ohnehin viele Eigentümer verunsichert, was den Wert ihres Hauses oder ihrer Wohnung angeht.“

Denn nach den rasanten Preisanstiegen der vergangenen Jahre wirken sich nun die seit Jahresbeginn stark gestiegenen Zinsen auf den Markt aus. Zum Vergleich: Wer im Januar eine Immobilie für 400.000 Euro gekauft hat, über 20 Prozent Eigenkapital verfügte und eine Anfangstilgung von zwei Prozent wählte, muss monatlich 958 Euro zurückzahlen. Wer im Juli eine entsprechende Finanzierung abgeschlossen hat, 1.560 Euro.

„Dadurch ist es noch wichtiger geworden, mit dem richtigen Preis in den Verkauf zu starten“, betont Dr. Alfred Laufenberg. „Wer sich unsicher ist, sollte unbedingt Expertenrat einholen. So bietet das Team von Laufenberg Immobilien allen Eigentümern eine kostenfreie und unverbindliche Marktwertermittlung an. Im Beratungsgespräch können die Mitarbeiter von Laufenberg Immobilien den Eigentümer meist die Angst nehmen, unter Wert zu verkaufen. „Wir haben bei Laufenberg Immobilien die Möglichkeit, bei mehreren Kaufzusagen ein Angebotsverfahren einzuleiten“, erklärt Dr. Alfred Laufenberg. „Jeder Interessent hat dann einmalig die Chance, ein Angebot mit einem aus seiner Sicht akzeptablen Preis abzugeben.“

 

Foto: artrachen– stock.adobe.com

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