Aktuelle Zahlen zeigen: Immobilienmarkt Neuss stabilisiert sich

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Das Team von Laufenberg bei einer kostenfreien Immobilienbewertung

Nach einer Phase sinkender Preise hat sich der Immobilienmarkt Neuss wieder deutlich stabilisiert. Das zeigt der aktuelle Marktbericht von Laufenberg Immobilien. Die Kaufpreise zogen zuletzt leicht an und lagen 2025 um 3,6 Prozent über denen von 2024. Die Mieten setzen ihren Aufwärtstrend fort und erreichten mit durchschnittlich 11,73 Euro pro Quadratmeter 2025 ein Rekordhoch. Gleichzeitig zeigt sich immer stärker, dass Lage, Energieeffizienz und Zustand einer Immobilie heute entscheidend für den erzielbaren Preis sind.

Immobilienmarkt Neuss: Leicht steigende Kaufpreise und Rekordmieten

2025 lag der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnimmobilien in Neuss bei rund 3.551 Euro pro Quadratmeter. Damit zeigt der Markt nach dem Rückgang der vergangenen Jahre wieder Wachstum. 2022 erreichten die Preise mit etwa 3.650 Euro pro Quadratmeter ihren bisherigen Höhepunkt, bevor steigende Zinsen eine Korrektur auslösten. „Inzwischen hat sich der Markt spürbar stabilisiert und zeigt eine leichte Aufwärtsbewegung“, erklärt Bastian von Grumbkow, Geschäftsführer von Laufenberg Immobilien. Die Vermarktungsdauer von Immobilien verkürzte sich seit 2023 von 82 auf 67 Tage, was auf zunehmende Marktaktivität hindeutet. „2025 hinterlegten 22 Prozent mehr Interessenten ihre Suchkriterien für Wohneigentum in Neuss als 2024“, berichtet von Grumbkow. „Es passiert auf allen Ebenen wieder mehr. “

Noch deutlicher ist die Entwicklung auf dem Mietmarkt. In den vergangenen Jahren sind die Mieten kontinuierlich gestiegen – von rund 9,27 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 auf den heutigen Wert von 11,73 Euro. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum und das begrenzte Angebot sorgen weiterhin für Druck auf die Mietpreise, insbesondere in zentralen und gut angebundenen Lagen.

Auch die Bodenrichtwerte zeigen einen moderaten Aufwärtstrend. Im Durchschnitt liegen sie 2026 bei etwa 611 Euro pro Quadratmeter und damit 3,7 Prozent höher als im Vorjahr.

DerImmobilienmarkt Neuss ist nicht in jedem Stadtteil gleich

Ein Blick auf die Stadtteile verdeutlicht die Entwicklung. Zu den teuersten Wohnlagen in Neuss gehören derzeit das Dreikönigenviertel, Uedesheim und Grimmlinghausen. Während im Dreikönigenviertel die Nähe zur Innenstadt kombiniert hochwertigen Einfamilienhäusern für stabile Preise sorgt, ist es in Grimmlinghausen und Uedesheim die Nähe zum Rhein. Die mit 1010 Euro pro Quadratmeter teuerste Bodenrichtwertzone der Stadt befindet sich in Uedesheim direkt am Rhein im Bereich der Allmende. Dicht gefolgt von einer Zone im Dreikönigenviertel angrenzend an den Stadtgarten entlang der Parkstraße mit 970 Euro.

Deutlich günstiger sind Immobilien hingegen in den abgelegeneren und ländlicheren Stadtteilen wie Grefrath oder Wehl, Speck und Helpenstein. Die günstigste Bodenrichtwertzone befindet sich mit 370 Euro im Holzheimer Ortsteil Gruissem östlich der Durchgangsstraße. Nur wenig teurer ist der Quadratmeter mit 410 Euro im Grefrather Ortsteil Dirkes. Die Unterschiede zeigen, wie stark die Mikrolage innerhalb der Stadt den Immobilienwert beeinflusst.

So entwickelt sich der Immobilienmarkt Neuss 2026

Der Markt differenziert sich zunehmend. Energieeffiziente, modernisierte oder neuwertige Immobilien bleiben besonders gefragt und lassen sich meist stabil vermarkten. Bei sanierungsbedürftigen Objekten dagegen kalkulieren Käufer die notwendigen Investitionen heute deutlich stärker ein, was sich in Preisverhandlungen zeigt.

„Der Immobilienmarkt in Neuss hat die Anpassungsphase hinter sich gelassen und zeigt wieder Stabilität“, betont Bastian von Grumbkow. „Für Eigentümer ist es dennoch wichtig, ihre Immobilie realistisch einzuschätzen und die aktuellen Marktbedingungen zu berücksichtigen.“
Mit Blick auf das Jahr 2026 bleibt die Entwicklung aus Sicht des Immobilienexperten spannend: „Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass sich die Preise leicht nach oben entwickeln könnten. Gleichzeitig beobachten wir eine gewisse Unsicherheit bei vielen Kaufinteressenten. Etwa durch die Änderungen beim Gebäudeenergiegesetz oder durch die Konflikte im Nahen Osten. Deshalb erwarten wir eher moderate Preissteigerungen als große Sprünge.“

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