Immobilienmarkt Grevenbroich: Rückblick und Ausblick

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2026 richtet sich der Blick vieler Eigentümer in Grevenbroich klar nach vorn. Nach einem insgesamt stabilen Jahr 2025 mit überwiegend seitwärts verlaufender und leicht steigender Kaufpreise fragen sich viele Immobilienbesitzer, ob sich dieser Trend fortsetzt und welcher Zeitpunkt für einen Verkauf strategisch sinnvoll sein könnte.

Der gewachsene Standort Grevenbroich:
Marktkenntnis aus erster Hand

Drei Jahrzehnte Erfahrung, tiefgehende Marktkenntnis und ein klarer Blick für Entwicklungen prägen die Arbeit von Laufenberg Immobilien. Auch in Grevenbroich begleitet das Unternehmen den Immobilienmarkt seit vielen Jahren und kennt die Besonderheiten der einzelnen Stadtteile genau.

„Die Stadt überzeugt durch ihre Mischung aus zentraler Lage, guter Infrastruktur und grünen Rückzugsorten. Hier lebt man ruhig und ist dennoch schnell in den Großstädten, wie Köln und Düsseldorf“, erklärt Marvin Wittig, Immobilienfachwirt bei Laufenberg Immobilien. Diese Standortqualität spiegelt sich auch in den aktuellen Marktdaten wider.

Kaufpreise mit stabiler Entwicklung

In den vergangenen Jahren war in Grevenbroich eine moderate, aber stetige Preissteigerung zu beobachten. Der Markt entwickelte sich nachvollziehbar und ohne übermäßige Ausschläge. Der durchschnittliche Angebotspreis für Eigentumswohnungen liegt laut immobilienscout24 bei rund 2.637 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von etwa 2,1 Prozent. Häuser werden im Schnitt zu rund 3.213 Euro pro Quadratmeter angeboten. „Die tatsächlich erzielten Verkaufspreise werden in vielen Fällen etwas unter den ausgewiesenen Angebotspreisen gelegen haben, da im Verkaufsprozess üblicherweise noch Verhandlungen stattfinden“, erklärt Marvin Wittig. Das Preisniveau bleibt im regionalen Vergleich attraktiv. Die stabile Entwicklung bietet auch Kapitalanlegern eine interessante Perspektive.

Mietmarkt mit spürbarer Dynamik

Während sich der Kaufmarkt vergleichsweise ruhig zeigt, entwickelte sich der Mietmarkt im Jahr 2025 dynamischer. Die durchschnittliche Wohnungsmiete lag bei rund 9,05 Euro pro Quadratmeter. Für Häuser wurden im Schnitt 10,73 Euro pro Quadratmeter erzielt. Aktuell beträgt die durchschnittliche Nettokaltmiete für Wohnungen etwa 9,43 Euro pro Quadratmeter und liegt damit über dem Vorjahreswert.

Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch. Besonders gut geschnittene Wohnungen und freistehende Häuser in gefragten Lagen werden schnell vermietet. Das begrenzte Wohnangebot führt dazu, dass die Mietpreise deutlicher anziehen als die Kaufpreise.

 

„Die steigenden Mieten sind für viele Haushalte eine Herausforderung, zeigen aber zugleich, wie gefragt Grevenbroich als Wohnstandort ist. Für Käufer und Kapitalanleger ergeben sich daraus langfristige Chancen“, so Marvin Wittig.

Bodenrichtwerte als wichtiger Orientierungsfaktor

Ein wesentlicher Einflussfaktor für die Preisbildung bleibt die Lage. Die Bodenrichtwerte liefern hierzu eine verlässliche Orientierung und zeigen die Unterschiede innerhalb des Stadtgebiets deutlich auf. Im Jahr 2025 bewegen sich die Werte für Wohnbauflächen zwischen rund 190 Euro pro Quadratmeter im Ortsteil Gindorf und bis zu 575 Euro pro Quadratmeter in zentralen Lagen. Diese Spannbreite verdeutlicht, wie stark die jeweilige Mikrolage den Grundstückswert beeinflusst. In den vergangenen fünf Jahren sind die Bodenrichtwerte kontinuierlich gestiegen. Parallel dazu erhöhten sich auch die Angebotspreise für Wohnungen um rund 11,6 Prozent, laut Immowelt.

Ausblick auf die kommenden Monate

Für die kommenden Monate spricht vieles für eine weiterhin stabile Entwicklung. Starke Preissprünge sind aktuell ebenso wenig zu erwarten wie deutliche Rückgänge. Vielmehr zeichnet sich ein Markt ab, der von Kontinuität geprägt ist. Grevenbroich profitiert von seiner Lage, seiner Infrastruktur und einer hohen Nachfrage. Diese Faktoren bilden ein solides Fundament für Eigentümer, Kaufinteressenten und Investoren gleichermaßen.

 

Wer eine Immobilie verkaufen oder erwerben möchte, sollte jedoch nicht allein auf Durchschnittswerte vertrauen. Entscheidend bleibt eine fundierte Analyse der jeweiligen Lage sowie eine realistische und marktgerechte Preisstrategie.

 

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