Bodenrichtwerte in Dormagen 2025: Erneut keine Veränderungen

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Der Gutachterausschuss des Rhein-Kreises Neuss hat die aktuellen Bodenrichtwerte in Dormagen 2025 veröffentlicht. Das Ergebnis überrascht nicht: Zum dritten Mal in Folge bleiben die Werte stabil. Diese Konstanz spricht für einen gefestigten Immobilienmarkt, der weder von spekulativen Preissteigerungen noch von unerwarteten Einbrüchen betroffen ist. Dennoch zeigt sich, dass die tatsächlichen Verkaufspreise für Grundstücke häufig über den festgelegten Richtwerten liegen.

Bodenrichtwerte in Dormagen 2025 zeigen Stabilität

Robert Schremmer, Filialleiter von Laufenberg Immobilien in Dormagen, erklärt dazu: „Die Stabilität der Bodenrichtwerte zeigt das Vertrauen in den Dormagener Immobilienmarkt. Dennoch beobachten wir, dass die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken häufig über diesen Werten liegen, was die Attraktivität der Region unterstreicht.“ Die Nachfrage nach Wohnraum in Dormagen bleibt gut. Die Stadt punktet mit einer guten Infrastruktur, einer attraktiven Lage zwischen Köln und Düsseldorf sowie einem im Vergleich zu den Metropolen noch moderaten Preisniveau. Gerade in begehrten Wohnlagen und für Baugrundstücke mit besonderem Potenzial zahlen Käufer oft mehr als den offiziellen Bodenrichtwert. „Dass die Werte seit vier Jahren unverändert sind, führt letztendlich dazu, dass sie sich immer weiter der Realität annähern“, so Robert Schremmer.

Immobilienmakler Robert Schremmer hat die Bodenrichtwerte in Dormagen 2025 im Blick.

Filialleiter Robert Schremmer hat die Bodenrichtwerte in Dormagen 2025 im Blick.

Bodenrichtwerte in Dormagen 2025: Höchster Wert in Mitte, niedrigster in St. Peter und Gohr

Wie in den Vorjahren sind die durchschnittlichen Bodenrichtwerte für Grundstücke mit ein- oder zweigeschossiger Bebauung mit 490 Euro pro Quadratmeter in Dormagen-Mitte am höchsten. Den zweiten Platz teilen sich Stürzelberg und Zons mit jeweils 465 Euro pro Quadratmeter. Die mit 530 Euro pro Quadratmeter teuerste Bodenrichtwertzone liegt nach wie vor in Nievenheim im Bereich des Neubaugebiets Nievenheim IV. Schlusslichter im Stadtvergleich sind St. Peter und Gohr mit Bodenrichtwerten von 235 und 250 Euro pro Quadratmeter.

Schuldenpaket wirkt sich auf Bauzinsen aus

Während die Bodenrichtwerte stabil bleiben, sorgt eine andere Marktentwicklung für mehr Bewegung: die Zinsentwicklung. Durch das geplante Schuldenpaket der Bundesregierung steigt die Rendite auf Staatsanleihen, was sich seit März direkt auf die Bauzinsen auswirkt. Während zehnjährige Baufinanzierungen Anfang des Jahres noch bei etwa 3,2 Prozent lagen, sind sie mittlerweile auf rund 3,52 Prozent gestiegen – mit weiter steigender Tendenz. Für Kaufinteressenten bedeutet das höhere Finanzierungskosten und eine potenziell geringere Kaufkraft. „Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Immobilie zu erwerben, sollte daher nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die langfristige Finanzierung im Blick behalten“, rät Robert Schremmer. Der Immobilienexperte geht aber nicht von einem erneuten Einbruch der Immobilienpreise aus. „Der Aufwärtstrend der vergangenen Monate wird sicherlich ausgebremst, aber bessern sich die wirtschaftlichen Aussichten wieder, setzt er sich fort.“

Immobilienkauf: Vorausschauendes Handeln ist wichtig

Trotz der steigenden Bauzinsen bleibt Dormagen ein gefragter Immobilienstandort. Eigentümer profitieren von stabilen Wertentwicklungen, während Kaufinteressenten in eine zukunftssichere Region investieren. Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Grundstück oder seine Immobilie zu verkaufen, kann weiterhin mit guter Nachfrage rechnen. Gleichzeitig sollten Käufer sich frühzeitig mit Finanzierungsmodellen auseinandersetzen, um sich die besten Konditionen zu sichern. „Die steigenden Bauzinsen führen dazu, dass sich viele Käufer stärker mit ihrer Finanzierung auseinandersetzen müssen. Wir raten Interessenten, sich frühzeitig beraten zu lassen und unterschiedliche Finanzierungsmodelle zu prüfen, um weiterhin von den guten Marktbedingungen in Dormagen profitieren zu können“, sagt Robert Schremmer.

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Foto: stock.adobe.com – mitifoto

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